Eine Woche voller Abenteuer, Spaß und ziemlich viel Fahrrad
04/10/2026In der Woche vom 14.09. – 17.09.2026 hieß es raus aus dem Alltag, rein ins Abenteuer: Mit unseren Schulmountainbikes, Gepäck und jeder Menge guter Laune ging es für unsere Gruppe von 10 Teilnehmenden und sechs Erwachsenen nach Immenhausen ins Zentrum Pfadfinden. Schon die Anreise hatte es in sich: Während die Fahrräder bergauf Richtung Zielort rollten, wurden parallel Autos beladen, Materialien verstaut und Lebensmittel für vier Tage eingekauft.
Kurz gesagt: Logistik auf höchstem Niveau – nur mit deutlich mehr Fahrradhelmen.
Vor Ort hieß es erst einmal ankommen, Zimmer beziehen und gemeinsam den Wochenplan anschauen. Schließlich wollte niemand später behaupten, er habe von nichts gewusst.
Unser Aufenthalt war von sehr abwechslungsreichen Aktivitäten geprägt: kreativ-handwerkliche Angebote, wie Freundschaftsbänder knüpfen, T-Shirts plottern, Kummerkasten und einen eigenen „Oscar“ gestalten oder Brot backen standen auf dem Programm. Für die nötige Bewegung sorgten eine ausgiebige Runde „Räuber und Gendarm“ durch das angrenzende Naturschutzgebiet, einige Fahrradtouren in der Umgebung und ein Ausflug ins Schwimmbad. Natürlich bot die riesige Wiese im Zentrum Pfadfinden Platz für Sportaktionen, wie z.B. Tischtennis, Badminton, Football und unzählige Abschläge beim Golf.


Selbstverständlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Von Alman Döner über „Fussilinis mit Sößchen“ bis hin zu Sandwiches und Rohkost war für jeden Geschmack etwas dabei.
Am Abend wurde es dann gemütlich. Bei Spiel- und Quatschrunden konnte der Tag gemeinsam ausklingen, auch Lagerfeuer mit Stockbrot sorgte für wohlige Stimmung unter dem Sternenhimmel. Und weil auch die wildeste Abenteuertruppe irgendwann müde wird, war um 22 Uhr offiziell „Ladenschluss“.


So vergingen die Tage viel zu schnell: mit viel Sport und Bewegung, Natur pur, Kreativität, gemeinsamen Erlebnissen, viel Lachen und natürlich dem einen oder anderen Moment, in dem vermutlich niemand so genau wusste, wem eigentlich welcher Stock fürs Stockbrot gehörte.
Am Ende hieß es Koffer packen, Zimmer aufräumen, Häuser sauber hinterlassen und noch einmal gemeinsam aufs Fahrrad schwingen. Nach der Rückfahrt von Immenhausen nach Ihringshausen wartete wieder die GSF – im Gepäck: hoffentlich alle Kinder, Fahrräder und vor allem jede Menge schöner Erinnerungen.
Ein herzliches Dankeschön gilt Micromata – ohne die finanzielle Unterstützung wäre unser Vorhaben und diese Erfahrungen für unsere Teilnehmenden von Spurwechsel nicht möglich gewesen.

Bericht: Doreen Rudolph
