Erasmus+

Erasmus+ an der GSF

Im Februar 2023 erhielt die GSF die Akkreditierung als Erasmus+ Schule. Das bedeutete für uns, dass wir im Rahmen von Erasmus+ für den Zeitraum von etwa einem Jahr eine Summe von 60.000 Euro von der europäischen Union erhielten, um damit Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zu Partnerschulen ins Ausland zu schicken oder auchExpertinnen und Experten aus dem Ausland zu uns holen zu können.
Die finanzielle Unterstützung von Erasmus+ ermöglicht es uns als Schule, Schülerinnen und Schüler mit einem sehr geringen finanziellen Eigenanteil für neue Lernerfahrungen ins Ausland schicken zu können.


Mit Hilfe einer möglichen Verlängerung des Finanzierungszeitraums haben wir bis Ende Mai 2025 mit Hilfe von Erasmus+ folgende Mobilitäten geplant und zum Teil schon umgesetzt:

ZeitraumMobilitätLandErasmus+Schwerpunkt
März 2024Job-Shadowing in ArvikaSchweden  digitales Lernen
Mai 2024Job Shadowing in GdanskPolen  digitales Lernen
Mai 2024Gruppenmobilität mit Schülerinnen und SchülernFrankreichgemeinsames europäisches Erbe und Vielfalt
Mai 2024Gruppenmobilität mit Schülerinnen und SchülernFrankreichWerte wie Integration und Vielfalt, Toleranz und demokratische Teilhabe
Frühjahr 2025Gruppenmobilität mit Schülerinnen und SchülernSpanienökologische Nachhaltigkeit und umweltfreundliches Verhalten
Frühjahr 2025Gruppenmobilität mit Schülerinnen und SchülernSchwedenWerte wie Integration und Vielfalt, Toleranz und demokratische Teilhabe

Jeweils im Februar 2025-2027 können wir neue Mittel bei Erasmus+ beantragen.

Erasmus+ allgemein

Ziele

Das EU-Programm Erasmus+ unterstützt das lebenslange Lernen, um die schulische, berufliche und persönliche Entwicklung von Menschen in Europa zu fördern. Mehr Bürgerinnen und Bürger in Europa sollen die Chance erhalten, im Ausland zu lernen, zu studieren, sich weiterzubilden, Berufserfahrung zu sammeln oder einen Freiwilligendienst zu leisten.

Seit 2014 fördert Erasmus+ persönliche Begegnungen, digitalen Austausch und gemeinsame Projekte für Schulen, Kitas und andere Einrichtungen der Schulbildung. Tausende Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler aus Deutschland haben Europa damit neu erlebt und kennengelernt. Das neue Programm Erasmus+ ab 2021 mit einer Laufzeit von sieben Jahren ist offener und flexibler angelegt als das Vorläuferprogramm. 

Erasmus+ stärkt und fördert

  • die europäische Dimension des Lehrens und Lernens
  • Werte wie Integration und Vielfalt, Toleranz und demokratische Teilhabe
  • digitales Lernen
  • ökologische Nachhaltigkeit und umweltfreundliches Verhalten
  • das Wissen über das gemeinsame europäische Erbe und die Vielfalt
  • die Entwicklung professioneller Netzwerke in ganz Europa.

Das neue Erasmus+ verfolgt einen inklusiveren Ansatz: Ganz besonders sollen auch Menschen mit geringeren Chancen berücksichtigt werden, zum Beispiel Menschen mit Behinderungen, mit sozialen, kulturellen, ökonomischen oder Nachteilen aufgrund der geographischen Lage.

Mit Erasmus+ sollen zudem die gemeinsamen Werte und das kulturelle Erbe Europas verbreitet und demokratische Teilhabe gefördert werden.

Außerdem sollen das digitale Lehren und Lernen sowie Austausch und Weiterentwicklung innovativer Unterrichtspraktiken vorangetrieben und physische Begegnungen sinnvoll mit digitaler Zusammenarbeit verknüpft werden.

Unter dem Slogan „Green Erasmus“ strebt das Programm durch die Sensibilisierung für Umweltschutz und die Förderung umweltfreundlicher Transportmittel eine nachhaltigere Ausrichtung an.

Wie unterstützt Erasmus+ Schulen und Kitas?

Im Rahmen von Mobilitätsprojekten können Schülerinnen, Schüler und Personal an Auslandsaufenthalten zu Lernzwecken teilnehmen.

Partnerschaften ermöglichen die europäische Zusammenarbeit kleinerer und vor allem größerer Organisationen wie Behörden und Einrichtungen der Lehrerfort- und Weiterbildung.

Der digitale Austausch für Schulen und Kitas wird durch das europäische Schulnetzwerk eTwinning mit einer sicheren Lernplattform unterstützt. Weitere Fördermöglichkeiten für Einrichtungen der Schulbildung stehen in Brüssel zur Verfügung.

Erasmus+ -Koordinatorinnen: Stefanie Löffler und Petra Sauerwald