Berlin, wir kommen! – Jahrgang 10 auf Tour

19/10/2026 Von Britta Thyssen Aus

Vom 21. bis 25. September 2026 unternahm der Jahrgang 10 seine Abschlussfahrt nach Berlin. Dabei nahmen knapp 100 Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassenlehrkräften Frau Sauerwald, Herrn Grimm, Frau Marquis Carrington und Frau Raab sowie Frau Riepe, Frau Kluth, Herrn Redelberger-Engel und Herrn Hylla-Deing teil. 

Am Montagmorgen reisten alle gemeinsam vom Bahnhof Wilhelmshöhe mit dem ICE in die Hauptstadt. Vom Hauptbahnhof aus ging es dann weiter zum Hotel, das sich mit einer guten Anbindung am Ostbahnhof befand.

Und dann ging es auch schon bald los mit dem Programm. Ein Teil der Schülerinnen und Schüler nahm an einer Gesprächsrunde mit der Bundestagsabgeordneten Violetta Bock (Die Linke) teil, bei der sie offen Fragen stellen konnten. Im Anschluss gab es noch einem Vortrag im Reichstagsgebäude, sowie eine Besichtigung der Reichstagskuppel, welche am Abend besonders beeindruckend war. Für die restlichen Schülerinnen und Schüler ging es an diesem Tag in ein nahegelegenes Einkaufszentrum und abends fand ein Discobesuch im Matrix statt.

Im Vorfeld hatten alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs die Möglichkeit sich aus einer Auswahl an Museen in zwei Angebote einzuwählen, wobei mindestens ein Angebot einen geschichtlichen bzw. politischen Hintergrund haben sollte. Dabei hatten sie die Auswahl zwischen dem Holocaust-Mahnmal, dem DDR-Museum, der Gedenkstätte Hohenschönhausen, dem Computerspielemuseum und dem Futurium. 

Somit ging es gleich am Dienstagvormittag los mit dem Museumsprogramm, wobei alle Schülerinnen und Schüler im Vorfeld von den Klassenlehrkräften einen Zeitplan erhielten. Vor allem die Führung in der Gedenkstätte Hohenschönhausen durch zum Teil ehemalige Gefangene sowie das Museum beim Holocaust-Mahnmal waren für einige Schülerinnen und Schüler sehr einprägsam.

Am Nachmittag machten alle Klassen einen geführten Stadtrundgang rund um das Kanzleramt, den Reichstag, das Brandenburger Tor, das Holocaust-Mahnmal hin zum Potsdamer Platz.

Am Mittwoch stand nach dem Museumsprogramm für den zweiten Teil der Schülerinnen und Schüler ein besonderer Besuch an. Sie hatten die Möglichkeit eine Stunde an einer Plenarsitzung des Bundestages teilzunehmen. Dabei konnten alle während einer aktuellen Stunde der AfD zum Thema „Fälle von Antisemitismus, Polizeifeindlichkeit sowie Nähe zu Islamisten, Linksextremisten und Clans bei den Linken Berlin – Jüngste Entwicklungen in den Blick nehmen“ Rednerinnen und Redner aller Parteien zu diesem Thema erleben, wobei das Thema zu hitzigen Reaktionen der einzelnen Fraktionen führte. Mit Spannung verfolgten alle die Beiträge und Reaktionen. Direkt im Anschluss hatten sie dann in einer Gesprächsrunde mit der Bundestagsabgeordneten Violetta Bock (Die Linke) die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die sich auch auf die vorher erlebten Beiträge im Bundestag bezogen. Im Anschluss konnte die Gruppe dann auch die Reichstagskuppel zum Sonnenuntergang besichtigen.

Am Donnerstag fanden am Vormittag auch wieder Museumsbesuche statt. Am Nachmittag ging es dann für die Gruppe, die am Montag nicht im Matrix war, zu einer gemeinsamen Bowlingrunde. Im Vorfeld konnten sich alle entscheiden, ob sie lieber ins Matrix oder zum Bowling gehen wollen. 

Am letzten Abend gingen dann alle Klassen mit ihren Klassenlehrkräften noch gemeinsam Essen und einige schauten im Anschluss noch Fußball.

Insgesamt hatten die Schülerinnen und Schülern zwischen den verschiedenen Programmpunkten immer wieder Zeit zur Verfügung, Berlin in Kleingruppen zu erkunden. Das Wetter zeigte sich dabei Ende September (bis auf einen Regenschauer) von seiner besten Seite. Diese freie Zeit wurde zum Essen, Shoppen oder einfach dem Erleben einer sehr lebendigen Großstadt mit vielen neuen Eindrücken genutzt.

Am Freitag gab es dann nach dem Check Out aus den Hotelzimmern noch die Möglichkeit für eine letzte Shoppingrunde oder die Besichtigung des Olympiastadions, bevor es dann müde, aber um viele spannende Erlebnisse reicher, mit dem ICE wieder zurück Richtung Kassel ging.

Bericht: Jennifer Raab