Peerprojekt „Cool ohne Kippen und Vapes“ – Schülerinnen und Schüler klären auf
11/05/2026Im vergangenen Schulhalbjahr haben sich sechs engagierte Schülerinnen und Schüler aus dem 7. Jahrgang zu sogenannten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausbilden lassen. Im Rahmen des Peerprojekts „Cool ohne Kippen und Vapes“ setzten sie sich intensiv mit den Themen Rauchen und Dampfen auseinander.
Während der Ausbildung erhielten die Teilnehmenden fundierte Einblicke in die Herstellung und die Inhaltsstoffe von Zigaretten und Vapes. Darüber hinaus beschäftigten sie sich mit den kurz- und langfristigen gesundheitlichen Folgen des Konsums sowie mit den erheblichen Umweltbelastungen, die durch die Produktion, Zigarettenstummel und Einweg-Vapes entstehen.
Ein besonders eindrückliches Erlebnis war der Besuch in der Lungenfachklinik in Immenhausen, weil die Schülerinnen und Schüler dort die Möglichkeit bekamen, eine Patientin auf der Palliativstation zu interviewen. Das persönliche Gespräch machte die schwerwiegenden Folgen von Tabakkonsum auf eine sehr direkte und bewegende Weise deutlich und hinterließ einen nachhaltigen Eindruck bei allen Beteiligten.


Nachdem sie sich Multiplikatorinnen und Multiplikatoren nennen durften, nahmen die ausgebildeten Siebtklässlerinnen und Siebtklässler, gemeinsam mit der Projektbetreuerin Frau Ritter, in den vergangenen zwei Wochen die Chance wahr, ihr Wissen im Rahmen von Workshops an die 5. und 6. Klassen weiterzugeben.
Dabei informierten sie ihre jüngeren Mitschülerinnen und Mitschüler altersgerecht und anschaulich über die Risiken von Zigaretten und Vapes, mit dem Ziel, diese zum Nachdenken über einen bewussten und gesunden Lebensstil anzuregen.
Bericht: Claudia Ritter
