Willkommen auf der Homepage der GS Fuldatal
Die Gesamtschule Fuldatal (GSF) wurde 1971 als integrierte Gesamtschule des Landkreises Kassel gegründet.  Die Schülerinnen und Schüler kommen aus dem Schulverbund Fuldatal in der unmittelbaren nördlichen Nachbarschaft von Kassel, den Kasseler Stadtteilen Fasanenhof, Hasenhecke, Wolfsanger, aus dem angrenzenden Hann.-Münden, Staufenberg und anderen ortsnahen Gemeinden aus Niedersachsen.
Impressum:
Gesamtschule Fuldatal
Weserstraße 38 Lageplan (google maps)
34233 Fuldatal
Fon: 0561 981730 Fax: 0561 9817325
Email:
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Homepage: http://www.gsfuldatal.de
Schulleitung: Frau Stephan
Stellv. Schulleitung: NN
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Fuldatal. Wer sich im Dritten Reich den Nationalsozialisten widersetzte, hatte damit auch meist sein Todesurteil sicher. Ein bekanntes Beispiel für eine Widerstandstruppe ist die „Weiße Rose", zu denen auch die Geschwister Sophie und Hans Scholl gehörten.

Die Schauspieler: Die Klasse 10 a führte unter Leitung von ihrem Lehrer Martin Zühlsdorf (3. von rechts) ein Theaterstück über die Widerstandsgruppe „Die weiße Rose“ auf.

© HNA/Hartung

Die Schauspieler: Die Klasse 10 a führte unter Leitung von ihrem Lehrer Martin Zühlsdorf (3. von rechts) ein Theaterstück über die Widerstandsgruppe „Die weiße Rose“ auf.

Mit Sequenzen aus deren Leben führte die Klasse 10 a der Gesamtschule Fuldatal jetzt ihren Mitschülern ein Theaterstück auf.

Das Stück war von den zehn Schülern bereits beim Tag der offenen Tür gespielt worden. Jedoch habe dort nicht jeder aus der Schule, der es sehen wollte, auch die Möglichkeit dazu gehabt. Denn die anderen Schüler mussten sich darum kümmern, den Besuchern ihre eigenen Projekte zu präsentieren, erklärte jetzt Schulleiterin Christine Saure. „Deshalb haben wir entschieden, das Stück noch einmal aufzuführen.“

Das dreißigminütige Spiel umfasste drei Handlungsstränge. So sah das Publikum unter anderem das Verhör von Sophie Scholl, die von Svenja Lange gespielt wurde, durch den Gestapo Polizisten Robert Mohr (Nils Rühl). „Ich konnte mich sehr gut mit meiner Rolle identifizieren“, sagte Svenja Lange. Das verlesene Verhör-Protokoll stammte aus dem Münchner Staatsarchiv der Deutschen Geschichte.

Die letzte Szene zeigte die Gerichtsverhandlung der Widerstandgruppe. Mit lauter unfreundlicher Stimme überzeugte Robin Eckhardt als skrupelloser Richter Freisler das Publikum.

Die Wände und Fenster der Spielstätte hatten die Schüler mit Zeitungsblättern beklebt und diese mit original Parolen der „Weißen Rose“ beschriftet. Alexander Bock, der Hans Scholl spielte, gefällt diese Art von Geschichtsunterricht: „Anstatt nur ein Buch zu lesen oder einen Film anzuschauen, haben wir ein Drehbuch geschrieben“, sagte der Zehntklässler.

Von Carolin Hartung